Kategorie-Archiv: Allgemein

AVM Erfolgsgeschichte

Eine Erfolgsgeschichte der QundB

Phillip K*., 20 J. kam im Januar aus eigenem Antrieb zu uns in den AVM.

Er war zum damaligen Zeitpunkt obdachlos und lebte in einem Übergangswohnheim für jugendliche Obdachlose. Es war sein Wunsch, seinen qualifizierenden Hauptschulabschluss im Rahmen unseres QundB-Projekts nachzuholen, um anschließend eine Ausbildung im Handwerk aufzunehmen.

Verschiedenste persönliche Problemlagen hatten bis dahin dazu geführt, dass P. die Regelschule ohne Schulabschluss abgebrochen hatte und sogar die Schulpflicht durch das Schulamt vorzeitig beendet wurde.

Nach einer Vielzahl an Gesprächen konnten die Hemmnisse herausgearbeitet werden, die es in den kommenden Monaten auszuräumen bzw. zu bearbeiten galt. Eines der von ihm benannten Hemmnisse, war die Angst, sich erneut im Rahmen des angebotenen Unterrichtes zu langweilen, auch hier wieder zu versagen.

Obwohl das Projekt eigentlich eine tägliche Anwesenheit voraussetzt, entschlossen wir uns, Philipp die Möglichkeit zu geben, nur an zwei Tagen am Präsenzunterricht teilzunehmen. An den übrigen Tagen sollte er sich bewerben, bzw. fachpraktisch erproben oder im Rahmen des Werkstattunterrichtes seine handwerklichen Fähigkeiten und Fertigkeiten ausbauen.

Zeitgleich bewarb sich Philipp also mit unserer Unterstützung intensiv um einen Ausbildungsplatz. Es folgten Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und Einstellungstests.

Den qualifizierenden Hauptschulabschluss hat Philipp mit einem Notendurchschnitt von 1, 1 im Sommer bestanden. Er hat daraufhin umgehend einen Ausbildungsvertrag als Industriemechaniker in einem großen Chemiekonzern unterschreiben können. Auch ein Zimmer in einer Studierenden-WG konnte für ihn gefunden werden.

Philipp befindet sich aktuell im 2. Ausbildungsjahr zum Industriemechaniker, seinem Traumberuf. Zu seinem Vater, mit dem er den Kontakt abgebrochen hatte, pflegt er heute wieder einen sehr engen Kontakt.

*Name geändert.

Auszubildende und Ausbildungsbetriebe finden oft nicht zueinander

Von den rund 497.000 Jugendlichen, die im Ausbildungsjahr 2018/2019 noch auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle waren, hatte ein Großteil zwar Glück – doch rund 90.000 von ihnen hatten bis Ende September 2019 noch keine Stelle gefunden. Gleichzeitig gibt es, laut Bundesagentur für Arbeit, noch über 157.000 freie Ausbildungsstellen, für die sich bis zu diesem Zeitpunk kein passender Bewerber fand. Im Prinzip könnte demnach jeder Bewerber versorgt sein. Woher kommt nun das Ungleichgewicht?

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Der Ausbildungsverbund Metall AVM feiert sein 40-jähriges Bestehen

Eine Menge Idealismus und Engagement – das zeichnet den Ausbildungsverbund Metall bereits seit seinen Anfängen im Jahr 1979 aus. 40 Jahre sind mittlerweile vergangen, seit tatkräftige Eltern, Personen des öffentlichen Lebens, die Städte Rüsselsheim am Main und Raunheim sowie die Firma Opel den Grundstein für den Verbund legten: Mit dem „Verein zur Förderung der Berufsausbildung Jugendlicher im Raum Rüsselsheim/Raunheim e. V.“ unterstützten sie Jugendliche, die zum Beispiel durch ihren niedrigen Bildungsgrad oder instabile Familienverhältnisse berufliche Nachteile gegenüber ihren Altersgenossen hatten.

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Landrat Will würdigt Arbeit des Ausbildungsverbunds Metall AVM: Digital-Projekt im Jubiläumsjahr

Die gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft AVM wird 40 – und geht voller Selbstbewusstsein ins kommende Jahrzehnt. „Mir ist vor den nächsten Jahren nicht bange“, sagte Landrat Thomas Will bei einem Pressegespräch anlässlich des Jubiläums: „Seit Beginn hat sich der AVM für die Integration von Menschen in den Ausbildungsmarkt eingesetzt. Einer der Schwerpunkte wird auch weiterhin bei Ausbildungen im Gastronomiebereich liegen“, sagte der Landrat, der zugleich Aufsichtsratsvorsitzender des AVM ist.

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UNESCO-Weltbildungsbericht 2019 in Berlin vorgestellt

Die UNESCO koordiniert die Umsetzung der Bildungsagenda 2030 – dem globalen Nachhaltigkeitsziel der Vereinten Nationen. Der Bericht 2019 steht unter dem Titel „Migration, Flucht und Bildung: Brücken bauen statt Mauern“. Bis zum Jahr 2030 will die UNESCO für alle Menschen „inklusive, chancengerechte und hochwertige Bildung sowie Möglichkeiten zum lebenslangen Lernen“ sicherstellen.

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